Gedanken zur Tageslosung

Die WEB-APP zu den "Gedanken zur Tageslosung"

Inhalt:


 ▲ Die heutige Losung

 

 ▲ Allgemeine Informationen

Was sind die Herrnhuter Losungen?
 
Wie alles begann ...

Die Entstehung der Losungen ist Nikolaus Ludwig von Zinzendorf zu verdanken, der der Brüdergemeine in der gewohnten „Singstunde“ am 3. Mai 1728 die erste Losung mit auf den Weg gab: „Liebe hat ihn hergetrieben, Liebe riss ihn von dem Thron, und ich sollte ihn nicht lieben?“ mehr lesen ...Wohl von diesem Zeitpunkt an ging ein Bruder jeden Morgen in jedes der 32 Häuser des Ortes und trug die Losung des Tages vor, dabei wurde nicht nur die Losung ausgetauscht, sondern auch eine regelrechte Seelsorge betrieben. Der betreffende Bruder trug am Abend in der Singstunde die Fürbitten und Anliegen der Brüdergemeine vor. Mit Herausgabe der ersten gedruckten Version 1731 wurde die Tageslosung nicht mehr jeden Tag, sondern für ein ganzes Jahr in Herrnhut gezogen. Christian David hat dieses Ziehen der Losungen für das ganze Jahr im Jahre 1735 so beschrieben, dass zum Ausgang des Jahres eine außergewöhnliche Versammlung im Beisein der Ältesten stattfindet, wobei Brüder und Schwestern jeder Klasse zugegen sind und jede Tageslosung gezogen wird. Die Losungen im Sinne des Grafen von Zinzendorf: „Losungen sind das, was man im Kriege die Parole nennt, daraus sich Geschwister ersehen können, wie sie ihren Gang nach einem Ziele nehmen können.“ Die Grundform des Bibelworts und des Gesangbuchverses wurde schon 1731 gegeben. Die andere Form war ein Gesangbuchvers mit Hinweis auf einzelne Bibelstellen, welcher später weggefallen ist. Bemerkenswert ist, dass viele Leser der Losungen durch deren Lektüre zu einem täglichen Bibellesen gekommen sind.

Zusammenstellung

Durch Auslosen wird für jeden Tag des Jahres ein alttestamentlicher Vers aus einer Sammlung von 1824 Versen festgelegt, der dem Leser als Leitwort oder guter Gedanke für den Tag dienen kann. Aus dem Neuen Testament wird durch einen Mitarbeiter der Herrnhuter Brüdergemeine ein so genannter „Lehrtext“ gewählt, der üblicherweise in direktem oder thematischen Bezug zu dem gelosten alttestamentlichen Vers steht.

Die Losungen weltweit

Die Losungen verbinden Christen in mehr als 100 Ländern. Sie stiften eine internationale Gemeinschaft über Grenzen von Konfessionen, Traditionen und Sprachen. Das Lesen der Losungen vereint Menschen mit unterschiedlicher Frömmigkeit. Vielen Leserinnen und Lesern ist gerade die verbindende Kraft der Losungen wichtig.

Goethe und die Losungen

Johann Wolfgang Goethes Frankfurter Elternhaus war in vieler Hinsicht welt- und geistig offen. Dazu gehörte auch die prägende pietistische Frömmigkeit der Frau Rätin Goethe, seiner Mutter. Als Goethe 1801 eine lebensgefährliche Erkrankung überwunden hatte, schrieb sie ihm am 7. Februar: »Der 6te Februar da ich deinen mir so theuren Brief erhilt, war ein Jubel, ein Beth und Danckfest vor mich! ohnmöglich konte ich diese große Freude vor mich behalten. [...] Unsere gantze Stadt war über deine Krankheit in alarm - so wie deine Besserung in den Zeitungen verkündigt wurde. [...] Was ich gethan habe weiß niemand als - Gott!« Und dann folgt ein Bericht, der in zweifacher Weise von nicht geringer Bedeutung ist. Die Mutter schreibt an ihren Sohn: »Vermuthlich ist dir aus dem Sinne gekommen was du bey deiner Ankunft in Straßburg - da deine Gesundheit noch schwankend war in dem Büchlein das dir der Rath Moritz als Andenken mitgab, den ersten Tag deines dortseyn drinnen aufschlugs - du schriebst mirs und du warst wundersam bewegt - ich weiß es noch wie heute! Mache den Raum deiner Hütten weit, und breite aus die Teppige deiner Wohnung, spahre sein nicht - dehne deine Seile lang und stecke deine Nägel fest, denn du wirst aus brechen, zur rechten und zur lincken. Jesaja - 54. V.2.3. Gelobet sey Gott!!! der die Nägel den 12ten Jenner 1801 wieder fest gesteckt - und die Seile aufs neue weit gedehnt hat. [...] Gott stärcke dich ferner an Seele und Leib dieses ist mein täglicher Wunsch und das Gebeth deiner treuen - frohen Mutter Goethe«. Bei dem »Büchlein« handelt es sich nachweislich um die Herrnhuter »Loosungen« 1770 und die zitierte Bibelstelle vom 4. April. Es ist bemerkenswert, dass der dänische Legationsrat in Frankfurt, Johann Friedrich Moritz (1716- 1777), ein »Weltmann von einer ansehnlichen Gestalt« dem jungen Studenten zum »Andenken« die »täglichen Loosungen der Brüder-Gemeine« mit auf den Weg gab und dieser von dieser geistlichen Nahrung Gebrauch machte. Rat Moritz war Pietist und juristischer Geschäftsfreund von Goethes Vater, verkehrte in Goethes Elternhaus und vermittelte dem jugendlichen Sohn mathematische Kenntnisse. Mit ihm besuchte Goethe am 21./22. September 1769 die Herrnhuter Brüdergemeine in Marienborn. Sein älterer Bruder Heinrich Philipp (1711-1769), Kanzleidirektor, Geschäftsträger mehrerer kleinerer Fürsten und Hofrat, bezog 1762 nach dem Auszug des französischen Königsleutnants (Statthalter des Königs während des Siebenjährigen Krieges) Thoranc (1719-1794) mit Frau und Kindern den 1. Stock von Goethes Elternhaus, um neue Einquartierungen zu vermeiden. Der pietistisch-herrnhutische Geist war am Großen Hirschgraben nichts Fremdes.

Aber auch für die Goethe-Forschung ist die Aussage der Frau Rätin von einigem Belang, war doch bisher der Ankunftstag des jungen Studenten in Straßburg durch schriftliche Quellen nicht belegt. Der Reiseweg, den Goethe an seinen neuen Studienort, »auf der neu eingerichteten bequemen Diligence, ohne Aufenthalt und in kurzer Zeit« zurücklegte, ist dokumentiert; er führte über Oppenheim, Worms, Bobenheim, Speyer, Germersheim, Rheinzabern, Bienwald, Lauterburg, Selz, Beinheim, Sessenheim, Drusenheim, Wanzenau. Der Tag der Ankunft in Straßburg war bisher nicht gesichert. In den Goethe-Biographien ist meistens von »Anfang April« die Rede.

In der dokumentarischen Chronik von »Goethes Leben von Tag zu Tag« heißt es: »Wohl Mittwoch, 4. April«. Dieses Datum findet durch die Herrnhuter Losung seine vollgültige Bestätigung. Goethe ist definitiv am Mittwoch, dem 4. April 1770, in Straßburg angekommen.

Über die Autoren der Andachten
 
Zur Geschichte

Die Gedanken zur Tageslosung gibt es seit dem 9. Dezember 2012. Ab diesen Tag begannen Pastor Hans-Peter Mumssen und seine Frau Angela jeden Tag ohne Unterbrechung eine Andacht zu den jeweiligen Tageslosungen der Herrnhuter Brüdergemeine zu schreiben. mehr lesen ...Es ging ihnen darum, ihre geistlichen Erkenntnisse zum Glauben an Jesus Christus und zur Bibel mit anderen zu teilen. Dafür erschienen ihnen die Herrnhuter Losungen sehr gut geeignet. Denn im Laufe der Zeit berühren diese Losungen alle Themen der Heiligen Schrift, sodass die Andachten nicht einseitig werden. Außerdem haben die Herrnhuter Losungen eine lange geistliche Tradition, die schon vielen Menschen in unserem Land und weltweit das Evangelium näher gebracht hat. Näheres kann man in dem Artikel zu der Herrnhuter Brüdergemeine lesen.

Ein weiterer Aspekt, der für die Herrnhuter Losungen sprach, ist, der ständige Abgleich zwischen dem Alten und Neuen Testament. Gerade an der Gegenüberstellung kann man das Evangelium Jesu Christi besonders gut erklären. Was haben beide Testamente gemeinsam, und was unterscheidet sie? Dieser Frage wird häufig beim Betrachten der Losungen nachgegangen.

Gewöhnlich werden die Andachten einen Tag vor Erscheinen geschrieben. Dabei lektoriert sich das Ehepaar Mumssen gegenseitig. Das zeitnahe Schreiben ermöglicht ebenfalls, auf aktuelle Entwicklungen einzugehen. Je nach Arbeitsbelastung wird manchmal eine Andacht erst um 24 Uhr fertig, also direkt vor der Freischaltung. Die Andachten werden auf verschiedenen Wegen den Lesern zur Verfügung gestellt: Über die Webseite des Christus-Zentrums Arche (www.cza.de). per Mail und über eine App. In all dem gebührt Gott der Dank, der diese Arbeit zu einem großen Segen für viele gemacht hat.

Zur Person: Angela Mumssen

Geboren wurde Angela 1957 als Angela Bumiller in Sindelfingen bei Stuttgart. Mit 18 Jahren begann sie ein Studium an der Musikhochschule Hamburg im Fach rhythmisch-musikalische Erziehung. Dort lernte sie ihren späteren Ehemann Hans-Peter Mumssen kennen, der ebenfalls Musik studierte. In dieser Zeit traf sie eine bewusste Glaubensentscheidung an Jesus Christus. Angela und Hans-Peter Mumssen sind seit 1981 verheiratet, haben fünf Kinder und arbeiten sowohl in vielen geistlichen als auch in musikalischen Diensten als Pastorenehepaar zusammen. Beide, Angela und Hans-Peter, lieben und praktizieren Gospelmusik. Vor allem sehen sie ihre Berufung darin, anderen Menschen das Evangelium Jesu Christi nahezubringen.

Zur Person: Hans-Peter Mumssen

Hans-Peter Mumssen wurde 1953 in Hamburg als Sohn eines evangelischen Pastors geboren. Mit zwölf Jahren begann er inspiriert von seinem älteren Bruder Jazzmusik zu spielen und mit 16 Jahren gründete er seinen ersten Gospelchor. Damals hatte er allerdings noch keinen direkten Bezug zu Gott und zum christlichen Glauben. Nach dem Abitur studierte er zunächst Mathematik und später dann Musik für Realschule und Gymnasium. Auf der Musikhochschule lernte er dann seine spätere Ehefrau Angela kennen. Während dieser Zeit kam er 1979 in den USA zu einer bewussten Glaubensentscheidung an Jesus Christus. Ende 1980 begann er dann im Gemeinde- und Missionswerk Arche in Hamburg mitzuarbeiten und ließ sich einige Jahre später parallel im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden zum Pastor ausbilden. Später übernahm er als Pastor die ehemalige Zweiggemeinde der Arche in Elmshorn, die dann 1993 selbstständig wurde. Dort arbeitet er bis zum heutigen Tag.

Weitere Dienste des Ehepaars Mumssen

Als Pastor im Christus-Zentrum Arche hat Hans-Peter Mumssen zusammen mit seiner Frau an etliche Radio und Fernsehgottesdienste der öffentlich-rechtlichen Medien mitgewirkt - so zum Beispiel bei drei ZDF-Gottesdiensten. Ihr Anliegen ist schlicht, soviel Evangelium wie möglich unter die Leute zu bringen - und das nicht nur im Wort, sondern ebenfalls durch Musik, im Miteinander und in diakonischen Diensten wie zum Beispiel der Elmshorner Tafel, die ebenfalls ein Dienst des Christus-Zentrums Arche ist.

Weiter Informationen sind unter www.cza.de zu finden.

 ▲ Kurze Einführung zur WEB-APP

Eine Web-App ist zunächst eine normale Internetseite, die sich aber zu einer APP umformen lässt. Diese APP unterscheidet sich dann äußerlich nicht von einer anderen APP.
Einige Systeme erlauben die WEB-APP als APP zu installieren, bei anderen muss man die Webseite einfach auf den Homebildschirm legen.

Wir möchten nun die neue WEB-APP für die "Gedanken zur Tageslosung" vorstellen.

 ▲ Fragen zur Installation

Wichtig: Die WEB-APP befindet sich nicht in einem Appstore, sondern wird direkt von der Internetseite aus installiert!
Dazu gehen Sie  direkt zur neuen WEB-APP . Nach kurzer Zeit wird die Seite nach unten geschoben und eine Aufforderung zur Installation erfolgt. Entweder es öffnet sich eine weitere Aufforderung, die APP zu installieren, oder Sie erhalten den Hinweis, diese Internetseite auf den Homebildschirm zu legen. Bei mobilen Geräten gibt es dazu oft ein Symbol, ein oder ein Symbol.
Falls die Installation der App nicht funktionieren sollte, kann die Losungsandacht natürlich auch auf der Internetseite gelesen werden. Mit einem gesetzten Lesezeichen kann man sie dort gut wieder finden.

 ▲ Was kann die WEB-APP?

 ▲ Bilder Galerie

 

 ▲ Gedanken zur Tageslosung auf der eigenen Webseite

Man kann die "Gedanken zur Tageslosung" auch in die eigene Webseite integrieren. Dazu benötigt man eine Person, die sich mit der Gestaltung und Administration der Webseite auskennt. Letztendlich wird ein Link aufgerufen, der die Andacht bzw. die Andachten an die gewünschte Stelle herunterläd.

Was muss getan werden?

Laden Sie bitte unter Download die Datei "inklusion.zip" herunter. Dann extrahieren Sie die darin enthaltenden Dateien. Eine dieser Dateien ist eine Erklärung, wie Sie weiter vorgehen müssen. Falls Sie Ihre Webseite mit einem Content-Management-System (CMS) wie z.B. Contao oder WordPress betreiben, schauen Sie bitte in den Instruktionen nach, wie man mit Hilfe einer PHP-Datei Inhalte in die Webseite integrieren kann.

Hier ist der Download:
InklusionProgrammpaket für die
eigene WEB-Seite

 

 

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